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26.01.2012

Q&A: Fotomaterial für Werbezwecke auf TFP Basis?

Frage von Crank.K: Fotomaterial für Werbezwecke auf TFP Basis?
Gibt das sowas? Ich fände das irgendwie unfair. Weil ja mit den Fotos durch Werbung geld gemacht wird oder? Und das auf TFP Basis? Macht doch sicherlich keiner oder?

Beste Antwort:

Answer by girl20do
also ich würde das nicht machen weil man ja auch die rechte an den fotos abgeben müsste und weil damit geld verdient wird

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Ein Kommentar zu “Q&A: Fotomaterial für Werbezwecke auf TFP Basis?”

  1. livp schreibt:
    26.01.2012 um 01:39

    Doch, das ist durchaus gebräuchlich:

    Die Bezeichnung time for prints (englisch, kurz: tfp) steht in der Fotografie für eine Vereinbarung zwischen Fotomodell (das Zeit investiert) und Fotograf (der dafür Abzüge herstellt), dass ein Shooting ohne geldliche Gegenleistung stattfindet. Beide Parteien verzichten dementsprechend auf ihr jeweiliges Honorar.

    Shootings auf TFP-Basis finden sowohl auf Amateurebene als auch im professionellen Bereich statt. Häufig finden Shootings auf TFP-Basis in experimentellen Shootings Anwendung, die weniger auf die kommerzielle Auswertung der späteren Bilder abzielt, als dass sie das handwerkliche Geschick und ästhetische Gespür des Fotografen und die Ausstrahlung des Models widerspiegeln sollen.

    Bilder aus einem TFP-Shooting dienen somit primär der Eigenwerbung für Model und Fotograf.

    Ein oftmals strittiges Thema sind die Verwertungsrechte der Bilder aus einem TFP-Shooting. Urheber der Bilder ist grundsätzlich der Fotograf. Einer Veröffentlichung/Verkauf der Bilder steht jedoch das Recht am eigenen Bilde des Models gegenüber. Hierüber muss im Vorfeld eine Vereinbarung getroffen werden. Dieser sogenannte Model-Release Vertrag regelt etwaige Veröffentlichungskriterien, Gewinnverteilungen u.ä. zwischen dem Model und Fotograf.

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